Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Ein großer Schritt in Richtung Beschleunigung

Foto: BSVI; B 47 neu Südumgehung Worms Drohnenflug 25 06 2026

Neubau, Erhalt und Betrieb von Deutschlands Verkehrsinfrastruktur benötigen gesicherte und ausreichende Investitionen. Neben einer auskömmlichen Finanzierung sind geeignete, moderne Planungsverfahren eine weitere Voraussetzung für den Ausbau und Erhalt einer verlässlichen und sicheren Verkehrsinfrastruktur am Wirtschafts- und Mobilitätsstandort Deutschland.

Mit der jüngsten Verabschiedung des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes (InfZuG) am 26. Juni 2026 im Deutschen Bundestag ist jetzt ein wichtiges Reformgesetz für mehr Beschleunigung von Planungsverfahren auf den Weg gebracht worden. Das neue Gesetz will ein modernes, schnelleres und effizienteres Planen und Umsetzen von Verkehrsinfrastrukturprojekten im Land. „Lange Planungsverfahren und ständig neue Hürden bei Umweltprüfungen verzögern das zeitige Erneuern und verkehrsgerechte Erweitern von Schienen-, Straßen- und Wasserwegen“, äußert sich Bernhard Knoop, Präsident der BSVI - der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure e.V. „Das Gesetz hat mit dem Recht auf vorzeitigen Beginn für Schlüsselprojekte der Verkehrsinfrastruktur bei überragendem öffentlichen Interesse und der Digitalisierung von Verwaltungsverfahren die volle Unterstützung der BSVI und greift langjährige Forderungen der Vereinigung auf“, so Knoop. „Das neue Gesetz ist ein weiterer und wichtiger Baustein für den so wichtigen Reformprozess im Land. Unverhältnismäßige Prüfungen im Umwelt- und Naturschutz sind bei den anstehenden Herausforderungen der Sanierung von Straßen und Brücken kritisch zu hinterfragen. Wir brauchen dringend wieder praxisgerechte Prüfungen ganz im Interesse von Klima und Umweltschutz.“, so Knoop.

„Deutschland hat ganz hervorragende Ingenieurinnen und Ingenieure, die mit ihrem Knowhow und den passenden gesetzlichen Rahmenbedingungen die Infrastruktur in Deutschland modernisieren können und wollen“, so Knoop.

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