Schirmherrschaft

Neugestaltung der Bergstraße Worpswede

[f] landschaftsarchitektur GmbH

 

Schulhof und Straße – Passt das zusammen?

Ja! Krieterstraße, ein Projekt der IBA 2013, Hamburg

ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung

 

Landsberg am Lech – Nutzeroptimierte Umgestaltung des Hauptplatzes mit Integration einer Staatsstraße

lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh

 

Neugestaltung der Bergstraße Worpswede

"Mit der Neugestaltung der Bergstraße Worpswede wird das Prinzip der bisherigen Durchgangsstraßenfunktion weiterentwickelt in eine Raumfolge mit Aufenthaltsfunktion.

Die Entscheidung für die Gleichwertigkeit aller Verkehrsträger (shared-space-Prinzip) wird konsequent in das Gestaltungskonzept überführt.

Mit einer regionaltypischen Materialwahl (Klinkerpflaster, gefärbter beschichteter Asphalt und Teilflächen im Bereich der Baumscheiben mit örtlichen Lesesteinen) gelingt es, das örtliche Umfeld unter Einbeziehung des vorhandenen Baumbestandes zu verbessern und die Identität des ländlichen Ortes zu stärken.

Die angrenzenden Gebäude der Ortsmitte werden durch die Infrastruktur konzeptionell zu einer Kunstinsel harmonisch verbunden. Hierzu trägt neben der Materialwahl die ausgezeichnete Detaillierung und handwerkliche Qualität der Umsetzung bei. Die Einbeziehung von angrenzenden privaten Vor-und Teilflächen spricht für ein integriertes Gesamtkonzept. In selbstverständlicher Weise werden Straßenentwässerungselemente, Bushaltebuchten, Straßenmöblierungen und die notwendigen Maßnahmen der Barrierefreiheit im Entwurf berücksichtigt. Die Arbeit zeigt damit, dass auch unter Einbeziehung des technischen Regelwerkes ansprechende Gestaltungsräume eröffnet werden können.

Nicht erkennbar ist, inwieweit der Entwurfsverfasser mit benachbarten Disziplinen (z.B. Verkehrsplanung) kooperiert hat. Das Ergebnis lässt jedoch erwarten, dass es in vielfältiger Weise in vergleichbaren ländlichen Räumen für Straßenverkehrsmaßnahmen beispielgebend sein kann."

(aus der Jurybewertung)

Lkw-Parkleitsystem A9 zwischen München und Nürnberg

Autobahndirektion Südbayern, Zentralstelle für Verkehrsmanagement

 

Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona

ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung

 

Geothermische Temperierung der Fahrbahn – Pilotprojekt Kanalbrücke Berkenthin

BÖGER + JÄCKLE Gesellschaft Beratender Ingenieure mbH & Co. KG

 

Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona

"Ein Möbelhaus mit hohem Anteil Selbstabholer in zentraler Innenstadtlage – das überrascht! Diese innovative Lösung wurde möglich durch ein überzeugendes und werbewirksames Mobilitätskonzept mit dem Ziel den üblicherweise hohen Anteil an Nutzung durch Kraftfahrzeuge auf ein Innenstadtverträgliches Maß zu reduzieren.

Dies wird erreicht durch eine systematische Betrachtung des Transportbedarfs und der zurückzulegenden Distanzen. Weniger Autoanteil sollte erreicht werden durch eine sehr breite Palette, von der Papiertüte über den Verleih von Lastenfahrrädern, Pkws, über Lieferungen durch Fahrradkuriere bis hin zum klassischen Lieferservice. Der angestrebte Model Split mit einem deutlich geringeren Pkw-Anteil wurde bei weitem zugunsten der Verkehrs- mittel des Umweltverbundes übertroffen. Dies liegt zum Teil auch an der anderen Besucherstruktur, der ökonomische Erfolg scheint aber gegeben.

Das Projekt ermuntert zu neuen Geschäftsideen und eröffnet neue Möglichkeiten zur Revitalisierung der Innenstadt und hat damit Wirkung über Hamburg hinaus.

Das beispielgebende Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona eröffnet auch neue Möglichkeiten des bisher sehr automobilisiert geführten Dialogs zwischen Kommunen und Handel."

(aus der Jurybewertung)

Verkehr 2025 – Bremen bewegen!

Planungsdialog zum Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025

Freie Hansestadt Bremen – Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

 

Wolfsburg erneuert die Schlosskreuzung – und spricht darüber!

Stadt Wolfsburg

 

Stadt Ludwigshafen – Erneuerung der Hochstraße Nord - B 44

Stadt Ludwigshafen

Stadt Ludwigshafen – Erneuerung der Hochstraße Nord – B 44

"Das Thema Verkehr im Dialog hat in den letzten Jahren bei der Akzeptanz für Großprojekte gezeigt, welchen gesellschaftlichen Wandel es in Bezug auf die Beteiligungskultur gegeben hat.

Das eingereichte Projekt „Erneuerung der Hochstraße Nord“ im Zuge der B 44 der Stadt Ludwigshafen hat dieses Thema in hervorragender Weise aufgegriffen und gelöst.

Dies geschah unter vorbildlicher Verknüpfung bewährter und klassischer Planungsinstrumente mit offenen Dialogformen. Sämtliche Planungsentscheidungen waren dadurch transparenter als bisher und die Bürger wurden unmittelbar mit in die Verantwortung genommen.

Zudem wurden durch den Einsatz neuer Medien Bürgergruppen erreicht, die bisher nicht in den Planungsprozessen erreicht werden konnten.

Die Jury würdigt mit der Preisverleihung den Mut der Stadt Ludwigshafen zu einer ergebnisoffenen, mehrstufigen und langfristig von den Bürgern akzeptierten Lösung einer komplexen Planungsaufgabe."

(aus der Jurybewertung)

© Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure e. V.  Alle Rechte vorbehalten.