50 Projekte für den »Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2017« eingereicht – die Nominierungen stehen fest
Schirmherrschaft
Ingenieurpreis 2017
zum Download
Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr
wird alle zwei Jahre in den Kategorien »Baukultur«, »Innovation« und »Verkehr im Dialog« verliehen
Geschäftsführendem Präsidium
  • Ingenieurpreis

Deutscher Ingenieurpreis 2017: Nominierungen

Alle zwei Jahre lobt die Bundesvereinigung für Straßenbau- und Verkehrsingenieure e.V. den »Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr« in den […]

weiterlesen

Geschäftsführendem Präsidium
  • Ingenieurpreis

Deutscher Ingenieurpreis 2017: Erste Runde

Bei seiner dritten Auslobung erzielte der Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure […]

weiterlesen

Unser BSVI Mediencenter
enthält alle alten Beiträge zu den verschiedenen Themen
»Baukultur«

Die Nominierten

Neugestaltung der Bergstraße Worpswede
[f] landschaftsarchitektur GmbH

Schulhof und Straße – Passt das zusammen?
Ja! Krieterstraße, ein Projekt der IBA 2013, Hamburg
ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung

Landsberg am Lech – Nutzeroptimierte Umgestaltung des Hauptplatzes mit Integration einer Staatsstraße
lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh

Der Preisträger

Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona
»Ein Möbelhaus mit hohem Anteil Selbstabholer in zentraler Innenstadtlage – das überrascht! Diese innovative Lösung wurde möglich durch ein überzeugendes und werbewirksames Mobilitätskonzept mit dem Ziel den üblicherweise hohen Anteil an Nutzung durch Kraftfahrzeuge auf ein Innenstadtverträgliches Maß zu reduzieren.

Dies wird erreicht durch eine systematische Betrachtung des Transportbedarfs und der zurückzulegenden Distanzen. Weniger Autoanteil sollte erreicht werden durch eine sehr breite Palette, von der Papiertüte über den Verleih von Lastenfahrrädern, Pkws, über Lieferungen durch Fahrradkuriere bis hin zum klassischen Lieferservice. Der angestrebte Model Split mit einem deutlich geringeren Pkw-Anteil wurde bei weitem zugunsten der Verkehrsmittel des Umweltverbundes übertroffen. Dies liegt zum Teil auch an der anderen Besucherstruktur, der ökonomische Erfolg scheint aber gegeben. Das Projekt ermuntert zu neuen Geschäftsideen und eröffnet neue Möglichkeiten zur Revitalisierung der Innenstadt und hat damit Wirkung über Hamburg hinaus. Das beispielgebende Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona eröffnet auch neue Möglichkeiten des bisher sehr automobilisiert geführten Dialogs zwischen Kommunen und Handel.«
(aus der Jurybewertung)

»Innovation«

Die Nominierten

Verkehr 2025 – Bremen bewegen!
Planungsdialog zum Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025
Freie Hansestadt Bremen – Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Wolfsburg erneuert die Schlosskreuzung – und spricht darüber!
Stadt Wolfsburg

Stadt Ludwigshafen – Erneuerung der Hochstraße Nord - B 44
Stadt Ludwigshafen

Der Preisträger

Stadt Ludwigshafen – Erneuerung der Hochstraße Nord – B 44
»Das Thema Verkehr im Dialog hat in den letzten Jahren bei der Akzeptanz für Großprojekte gezeigt, welchen gesellschaftlichen Wandel es in Bezug auf die Beteiligungskultur gegeben hat.

Das eingereichte Projekt „Erneuerung der Hochstraße Nord“ im Zuge der B 44 der Stadt Ludwigshafen hat dieses Thema in hervorragender Weise aufgegriffen und gelöst. Dies geschah unter vorbildlicher Verknüpfung bewährter und klassischer Planungsinstrumente mit offenen Dialogformen. Sämtliche Planungsentscheidungen waren dadurch transparenter als bisher und die Bürger wurden unmittelbar mit in die Verantwortung genommen. Zudem wurden durch den Einsatz neuer Medien Bürgergruppen erreicht, die bisher nicht in den Planungsprozessen erreicht werden konnten. Die Jury würdigt mit der Preisverleihung den Mut der Stadt Ludwigshafen zu einer ergebnisoffenen, mehrstufigen und langfristig von den Bürgern akzeptierten Lösung einer komplexen Planungsaufgabe.«
(aus der Jurybewertung)

»Verkehr im Dialog«

Die Nominierten

Lkw-Parkleitsystem A9 zwischen München und Nürnberg
Autobahndirektion Südbayern, Zentralstelle für Verkehrsmanagement

Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona
ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung

Geothermische Temperierung der Fahrbahn – Pilotprojekt Kanalbrücke Berkenthin
BÖGER + JÄCKLE Gesellschaft Beratender Ingenieure mbH & Co. KG

Der Preisträger

Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona
»Ein Möbelhaus mit hohem Anteil Selbstabholer in zentraler Innenstadtlage – das überrascht! Diese innovative Lösung wurde möglich durch ein überzeugendes und werbewirksames Mobilitätskonzept mit dem Ziel den üblicherweise hohen Anteil an Nutzung durch Kraftfahrzeuge auf ein Innenstadtverträgliches Maß zu reduzieren.

Dies wird erreicht durch eine systematische Betrachtung des Transportbedarfs und der zurückzulegenden Distanzen. Weniger Autoanteil sollte erreicht werden durch eine sehr breite Palette, von der Papiertüte über den Verleih von Lastenfahrrädern, Pkws, über Lieferungen durch Fahrradkuriere bis hin zum klassischen Lieferservice. Der angestrebte Model Split mit einem deutlich geringeren Pkw-Anteil wurde bei weitem zugunsten der Verkehrsmittel des Umweltverbundes übertroffen. Dies liegt zum Teil auch an der anderen Besucherstruktur, der ökonomische Erfolg scheint aber gegeben. Das Projekt ermuntert zu neuen Geschäftsideen und eröffnet neue Möglichkeiten zur Revitalisierung der Innenstadt und hat damit Wirkung über Hamburg hinaus. Das beispielgebende Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona eröffnet auch neue Möglichkeiten des bisher sehr automobilisiert geführten Dialogs zwischen Kommunen und Handel.«
(aus der Jurybewertung)

  • »Baukultur«
  • »Innovation«
  • »Verkehr im Dialog»

Die Nominierten

Neugestaltung der Bergstraße Worpswede
[f] landschaftsarchitektur GmbH

Schulhof und Straße – Passt das zusammen?
Ja! Krieterstraße, ein Projekt der IBA 2013, Hamburg
ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung

Landsberg am Lech – Nutzeroptimierte Umgestaltung des Hauptplatzes mit Integration einer Staatsstraße
lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh

Der Preisträger

Neugestaltung der Bergstraße Worpswede
»Mit der Neugestaltung der Bergstraße Worpswede wird das Prinzip der bisherigen Durchgangsstraßenfunktion weiterentwickelt in eine Raumfolge mit Aufenthaltsfunktion. Die Entscheidung für die Gleichwertigkeit aller Verkehrsträger (shared-space-Prinzip) wird konsequent in das Gestaltungskonzept überführt. Mit einer regionaltypischen Materialwahl (Klinkerpflaster, gefärbter beschichteter Asphalt und Teilflächen im Bereich der Baumscheiben mit örtlichen Lesesteinen) gelingt es, das örtliche Umfeld unter Einbeziehung des vorhandenen Baumbestandes zu verbessern und die Identität des ländlichen Ortes zu stärken.
Die angrenzenden Gebäude der Ortsmitte werden durch die Infrastruktur konzeptionell zu einer Kunstinsel harmonisch verbunden.
Hierzu trägt neben der Materialwahl die ausgezeichnete Detaillierung und handwerkliche Qualität der Umsetzung bei. Die Einbeziehung von angrenzenden privaten Vor-und Teilflächen spricht für ein integriertes Gesamtkonzept. In selbstverständlicher Weise werden Straßenentwässerungselemente, Bushaltebuchten, Straßenmöblierungen und die notwendigen Maßnahmen der Barrierefreiheit im Entwurf berücksichtigt. Die Arbeit zeigt damit, dass auch unter Einbeziehung des technischen Regelwerkes ansprechende Gestaltungsräume eröffnet werden können.
Nicht erkennbar ist, inwieweit der Entwurfsverfasser mit benachbarten Disziplinen (z.B. Verkehrsplanung) kooperiert hat. Das Ergebnis lässt jedoch erwarten, dass es in vielfältiger Weise in vergleichbaren ländlichen Räumen für Straßenverkehrsmaßnahmen beispielgebend sein kann.«
(aus der Jurybewertung)

Die Nominierten

Lkw-Parkleitsystem A9 zwischen München und Nürnberg
Autobahndirektion Südbayern, Zentralstelle für Verkehrsmanagement

Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona
ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung

Geothermische Temperierung der Fahrbahn – Pilotprojekt Kanalbrücke Berkenthin
BÖGER + JÄCKLE Gesellschaft Beratender Ingenieure mbH & Co. KG

Der Preisträger

Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona
»Ein Möbelhaus mit hohem Anteil Selbstabholer in zentraler Innenstadtlage – das überrascht! Diese innovative Lösung wurde möglich durch ein überzeugendes und werbewirksames Mobilitätskonzept mit dem Ziel den üblicherweise hohen Anteil an Nutzung durch Kraftfahrzeuge auf ein Innenstadtverträgliches Maß zu reduzieren.

Dies wird erreicht durch eine systematische Betrachtung des Transportbedarfs und der zurückzulegenden Distanzen. Weniger Autoanteil sollte erreicht werden durch eine sehr breite Palette, von der Papiertüte über den Verleih von Lastenfahrrädern, Pkws, über Lieferungen durch Fahrradkuriere bis hin zum klassischen Lieferservice. Der angestrebte Model Split mit einem deutlich geringeren Pkw-Anteil wurde bei weitem zugunsten der Verkehrsmittel des Umweltverbundes übertroffen. Dies liegt zum Teil auch an der anderen Besucherstruktur, der ökonomische Erfolg scheint aber gegeben.
Das Projekt ermuntert zu neuen Geschäftsideen und eröffnet neue Möglichkeiten zur Revitalisierung der Innenstadt und hat damit Wirkung über Hamburg hinaus.

Das beispielgebende Mobilitätskonzept IKEA Hamburg-Altona eröffnet auch neue Möglichkeiten des bisher sehr automobilisiert geführten Dialogs zwischen Kommunen und Handel.«
(aus der Jurybewertung)

Die Nominierten

Verkehr 2025 – Bremen bewegen!
Planungsdialog zum Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025
Freie Hansestadt Bremen – Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Wolfsburg erneuert die Schlosskreuzung – und spricht darüber!
Stadt Wolfsburg

Stadt Ludwigshafen – Erneuerung der Hochstraße Nord - B 44
Stadt Ludwigshafen

Der Preisträger

Stadt Ludwigshafen – Erneuerung der Hochstraße Nord – B 44
»Das Thema Verkehr im Dialog hat in den letzten Jahren bei der Akzeptanz für Großprojekte gezeigt, welchen gesellschaftlichen Wandel es in Bezug auf die Beteiligungskultur gegeben hat.

Das eingereichte Projekt „Erneuerung der Hochstraße Nord“ im Zuge der B 44 der Stadt Ludwigshafen hat dieses Thema in hervorragender Weise aufgegriffen und gelöst.

Dies geschah unter vorbildlicher Verknüpfung bewährter und klassischer Planungsinstrumente mit offenen Dialogformen. Sämtliche Planungsentscheidungen waren dadurch transparenter als bisher und die Bürger wurden unmittelbar mit in die Verantwortung genommen. Zudem wurden durch den Einsatz neuer Medien Bürgergruppen erreicht, die bisher nicht in den Planungsprozessen erreicht werden konnten.
Die Jury würdigt mit der Preisverleihung den Mut der Stadt Ludwigshafen zu einer ergebnisoffenen, mehrstufigen und langfristig von den Bürgern akzeptierten Lösung einer komplexen Planungsaufgabe.«
(aus der Jurybewertung)

Fotos der Preisverleihung 2015
gesammelt in einer Bildergalerie
Das Entstehen der Skulptur
für den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr
Der BSVI-Preis
wurde unter dem Motto »Straßen für den Bürger« zwischen 1984 und 2010 verliehen